Erdbeben in Haiti
Noch immer ist Jeder Tag für die Menschen in Haiti ein Überlebenskampf. Aus der Ersthilfe der intensiven MAF Notprogramme wurde darum inzwischen ein Wiederaufbauprogramm entwickelt, das den Menschen in den kommenden Jahren helfen soll, in ein normales Leben zurück zu finden.
Jetzt, wo die Medien schon längst wieder schweigen und die wenigsten Menschen noch an Haiti denken, fliegen die MAF Flugzeuge noch immer für die Menschen dieses Landes.
Seit dem 21. Januar setzt MAF auch die neue Kodiak ein, um die bereits vorhandenen Cessnas zu unterstützen. Das ist von großer Bedeutung, weil das Flugbenzin AvGas zurzeit sehr knapp geworden ist und die Kodiak mit dem leicht erhältlichen Kerosin betrieben werden kann.
Längst hat MAF auch Versorgungsflüge in zahlreiche abgelegene Dörfer aufgenommen, die nicht direkt vom Erdbeben betroffen waren, um die vielen Flüchtlinge zu versorgen, die aus Port Au Prince dorthin geflohen sind. Viele Dörfer auf dem Land, die vorher 500 Einwohner hatten haben inzwischen 2000 Einwohner, ohne diese vielen Menschen aber mit Nahrung versorgen zu können.
Zahlreiche improvisierte Hilfspisten wurden angelegt und werden regelmäßig angeflogen, um die Hilfsgüter auch im schwer zugänglichen Hinterland zu verteilen. Haiti wird diese Hilfe noch lange brauchen und wir hoffen, dass auch nach dem Verstummen der Medien die dringend benötigten Spenden nicht aufhören. Helfen Sie uns bitte in Haiti in der Luft zu bleiben, auch wenn es anderwo Not gibt.
Unser Spendenkonto hier. Ohne MAF wären viele Hilfsorganisationen hilflos, weil sie über keine eigenen geeigneten Transportmittel verfügen!
Augenzeugenberichte und Bilder hier. (in englischer Sprache)
Prominente Unterstützung
MAF konnte in Haiti den berühmten Schauspieler und Philanthropisten Harrison Ford unterstützen, der mit seinem eigenen Flugzeug Hilfskräfte und Medikamente in das Katastrophengebiet flog und dadurch von den Erfahrungen der MAF Piloten sehr profitieren konnte.
Erdbeben in Sumatra: Hilfsflüge durch MAF Flugzeuge.
Schon innerhalb der ersten 24 Stunden konnte das komplette Flugprogramm von MAF auf die Katastrophe im Erbebengebiet Sumatras umgestellt werden und schnell waren die Flugzeuge mit dringend benötigter medizinischer Versorgung in der Luft. Die in Sumatra basierten Cessna 206 und die Cessna Caravan brachten sofort ein Relief Team von Operation Blessing International (OBI) nach Padang, der am schwersten betroffenen Stadt. Auch das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen baten um Luftunterstützung. Weiter MAF Mitarbeiter standen international bereit, um bei Bedarf zusätzlich eingesetzt zu werden.
Knapp eine Woche nach der Katastrophe konnte MAF die Hilfsflüge bereits wieder einstellen, da der Flugplatz in Padang zwischenzeitlich auch für die großen Transportflugzeuge wieder zugänglich gemacht werden konnte und diese die weitere Versorgung übernehmen konnten. Die MAF Caravan ist inzwischen wieder zu ihrer Basis nach Banda Aceh zurückgekehrt, kann aber auf Anfrage von Hilfsorganisationen bei Bedarf sofort wieder eingesetzt werden.
MAF fliegt in Sumatra seitdem der Tsunami im Jahr 2004 Aceh total verwüstet hatte. Auch damals war MAF als erste Hilfsorganisation vor Ort und hat bis heute die langwierigen Wiederaufbauarbeiten unterstützt. Zurzeit hat MAF dort drei ausländische Piloten und zehn einheimische Mitarbeiter in Einsatz.
Bilder aus Haiti
Kleine Einblicke in die Arbeit
Das MAF Team benötigte eine ganze Woche, um 29 Großcontainer mit Hilfsgütern im Land zu verteilen, die durch große Transportflugzeuge eingeflogen wurden.
Ein Ärzteteam, das MAF einige Tage zuvor eingeflogen hatte, kam vorbei weil die Medikamente ausgegangen waren. MAF half ihnen mit einigen LKW Ladungen Nachschub.
Für das Kinderheim in Ouanaminthe lieferte MAF Zelte und Lebensmittel. Dort treffen immer mehr Kinder ein, die ihre Eltern verloren haben. Auch wurden viele der schwer verletzten Kinder in Krankenhäuser geflogen
Ein Gabelstapler wurde unbrauchbar, weil die Batterie streikte und ein Reifen die Luft verlor. 23.000 Kilo Hilfsgüter mussten per Hand ausgeladen werden.






