Sudan: Vom Krieg vertrieben – von MAF erreicht
Der Krieg im Sudan hat Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. In abgelegenen Regionen fehlt es an Nahrung, medizinischer Versorgung und Schutz. MAF bringt lebenswichtige Hilfe dorthin, wo andere Wege nicht ausreichen.
Sarahs Flucht aus dem Sudan
Mit 20 Jahren veränderte sich Sarahs Leben für immer.
Der brutale Bürgerkrieg im Sudan riss sie aus ihrer Heimat – dem einzigen Zuhause, das sie je gekannt hatte. Gemeinsam mit ihrer Schwester stieg Sarah in ein Fahrzeug, das sie außer Landes und in Sicherheit bringen sollte.
Doch das Fahrzeug blieb liegen. Drei Tage lang waren die beiden gestrandet. Sie schliefen draußen in der Kälte. Um sie herum geschah Unvorstellbares.
Frauen wurden angegriffen und vergewaltigt – teilweise vor den Augen ihrer Ehemänner und Väter. Sarah konnte nur daliegen und voller Angst darauf warten, ob sie oder ihre Schwester als Nächste betroffen sein würden.
„Mein Herz bricht noch immer, wenn ich daran denke, was andere Mädchen durchmachen mussten“, sagt sie.
Heute lebt Sarah in Renk, einer Stadt an der nördlichen Grenze des Südsudans. Sie vermisst ihre Heimat, ihre Kirche und das Leben, das sie kannte.
Nahrungsmittel sind knapp, der Zugang zu medizinischer Versorgung ist begrenzt. Auch die traumatischen Erlebnisse ihrer Flucht wirken weiter.
Eine Krise, die immer mehr Menschen erreicht
Sarah ist eine von über elf Millionen Menschen, die vor dem Krieg im Sudan fliehen mussten. Viele leben heute in provisorischen Siedlungen in den Nachbarländern – ohne ausreichende Nahrung, sauberes Wasser oder medizinische Hilfe.
In Renk kommen täglich Tausende Geflüchtete an. Eine Siedlung, die ursprünglich für 4.000 Menschen ausgelegt war, ist inzwischen gefährlich überfüllt.
Die Not ist groß. Doch gerade die Menschen, die am dringendsten Hilfe benötigen, leben häufig in Regionen, die nur schwer erreichbar sind.
MAF überwindet Entfernungen
Hier setzt die Hilfe von MAF an.
MAF bringt medizinische Hilfsgüter, Mitarbeitende von Hilfsorganisationen und lebensrettende Fracht nach Renk. Mit unseren Flügen erreichen wir Menschen, die durch Krieg, Vertreibung und zerstörte Infrastruktur von der Außenwelt abgeschnitten sind.
Wo Straßen unsicher, beschädigt oder nicht vorhanden sind, können MAF-Flugzeuge dringend benötigte Hilfe schnell und sicher transportieren. So unterstützt MAF humanitäre Partner dabei, Geflüchtete zu versorgen und Hilfe auch in abgelegene Regionen zu bringen.
Für Menschen wie Sarah bedeutet das: Hilfe kann sie dort erreichen, wo sie Schutz und Unterstützung suchen.
Ihre Spende macht Hilfe möglich.
MAF kann diese lebensrettenden Flüge nur mit Unterstützung von Spenderinnen und Spendern durchführen.
Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass MAF noch mehr medizinische Güter, humanitäre Mitarbeitende und lebenswichtige Fracht zu vertriebenen Familien bringen kann.
Ihre Hilfe kann den entscheidenden Weg überbrücken – von lebensrettender Unterstützung zu Menschen, die sonst kaum erreicht werden.
Jetzt für MAF-Hilfe im Sudan spenden [Link SUDAN Krise Spendenseite]
Gemeinsam können wir Menschen wie Sarah neue Hoffnung geben und dazu beitragen, dass lebenswichtige Hilfe auch in den schwer erreichbaren Regionen ankommt.
Werden Sie Teil dieser Hilfe
Der Krieg im Sudan hat Sarah ihre Heimat genommen. Ihre Spende kann dazu beitragen, dass sie und viele andere Geflüchtete nicht ohne Hilfe bleiben.
Jetzt helfen.